„Ballernde“ Banker auf Sand und am Netz

Beim Beachvolleyball in Güntersleben-Wechmar holte der Vierer der RaiBa einen sehr guten 4. Platz. 12 Amateurmannschaften traten beim Turnier an, das die Spiel- und Sportgemeinschaft (SSG) Wechmar e. V. zum 5. Mal ausrichtete.

Julius Pinkwart ist zwar erst Azubi im 1. Lehrjahr – aber schon reif für den RaiBa-Vierer. Am vorigen Samstag in Günthersleben-Wechmar war er beim Beachvolleyball für seine eine sichere Bank und erfolgreicher „Schmetterling“. Das kann der 1,90 m große Julius. Viele Jahre spielte er für den TSV Molschleben. Einem Freund hatte er das zu verdanken, der ihn kurzerhand mal mit zum Training nahm und so Julius’ Begeisterung weckte.
 
Ihm zur Seite standen beim spielerischen „Netzerk“ André Schütz und Peter Räder. André Schütz arbeitet beim Verbundpartner der RaiBa, der R+V-Versicherung, in der Filialdirektion Erfurt. Der ehemalige Schwimmer, der vor fast einem Jahrzehnt den praktischen Teil seines berufsbegleitenden Bachelorstudiums in der Gothaer Traditionsbank absolvierte, ist immer noch sportlich und der RaiBa verbunden. Viele Kunden werden den freundlichen und kompetenten Mann kennen.
 
Peter Räder, der gebürtige Erfurter, und Schütz kennen sich seit der gemeinsamen Zeit als Schwimmer. Deshalb erwies er ihm auch den Freundschaftsdienst und stärkte das Raiba-Quartett.
 
Und schließlich war Toni Kühlmann dabei: Die 19-jährige Krankenschwester  konnte eher Volleyball spielen als laufen, wie sie erzählte. Kein Wunder: Der Name „Kühlmann“ steht in Gotha schon lange für den flotten Sport. Tonis Vater Holger ist Spieler beim Volleyball Club (VC) Gotha e. V. und war ihr erster Trainer. Jetzt geht Toni mit der Damenmannschaft, die nach dem abgelaufenen Regionalliga-Jahr nun in der Thüringen-Liga spielt, auf Punktejagd. Das sie an die RaiBa „ausgeliehen“ wurde, ist dem guten Draht zwischen dem VC und der Genossenschaftsbank geschuldet: Seit vielen Jahren sponsert die RaiBa den Sportverein.
 
Angetreten ist das Quartett beim Beachvolleyball-Turnier. Das ist guter Brauch im Sommer und in Günthersleben-Wechmar. Wie immer hatte Cheforganisator Olaf Glatz von der ausrichtenden Spiel- und Sportgemeinschaft (SSG) Wechmar e. V. auch am vorigen Samstag alle Hände voll zu tun. Zunächst obsiegte er über die Tücken der Beschallungstechnik, dann ließ er die zwölf Amateur-Mannschaften Lose für die Vorrunde ziehen. Das war Rekordbeteiligung, bedeutete einen Zuwachs von 50 % zum Vorjahr. Deshalb mussten in drei Gruppen und in einem Satz die Titelaspiranten unter sich dann ausmachen, wer um den Pokal kämpfte. Neun Minuten dauerten die Vorrundenspiele. Bei einem Dutzend Anwärter auf den Pokal bot sich trotzdem fürs Publikum, das mehrheitlich aus eingefleischten Fans der schnellen Spiels auf Sand bestand, jede Menge Action. Es wurde sichtlich mit großem Spaß mit vollem Körpereinsatz um jeden Ball und Punkt gefightet – schließlich ging es auch um Ruhm und Ehre.
 
Beides sicherte der RaiBa-Vierer: In der Vorrunde wurde man Gruppenerster. Im Halbfinale unterlag das Quartett zwar dem Team von BB Pack. Da die aber am Ende ganz oben und vor ZF Gotha I und dem Gothaer Team Wachsmuth auf dem Treppchen standen, tröstete dies. Zudem kämpften Pinkwart, Kühlmann, Schütz und Räder sich bis auf ein 13:17 heran, nachdem man schon schier aussichtslos 1:12 im Rückstand lag. „Unsere Stärken waren die scharfen Angaben und das druckvolle Angriffsspiel. Die Truppe von BB Pack war allerdings einfach in allen Bereichen einen Zacken besser“, analysierte André Schütz nach dem Turnierende.
 
Schütz lobte auch ausdrücklich die Veranstalter: „Eine tolle Verpflegung und Betreuung, den ganzen Samstag über.“
 
Klassement:
1. BB Pack, Wechmar
2. ZF Gotha I
3. Team Wachsmuth, Gotha-Sundhausen
4. Raiffeisenbank Gotha
5. Kreissparkasse Gotha
6. Team „Der Baulöwe“, Gotha
7. UTB Consult, GüWe
8. MoBau Wechmar II
9. Straub OHG, GüWe
10. S-S-T Schellenservice GmbH
11. ZF Gotha II
12. MoBau Wechmar I